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Creatin
Kreatin wurde 1832 von als Bestandteil der Fleischbrühe entdeckt. Der deutsche Chemiker wies Kreatin 1847 als Komponente im Fleisch verschiedener Säugetierarten nach. Körpereigene Biosynthese und Aufnahme von Kreatin mit der Nahrung Etwa die Hälfte der täglich benötigten Menge an Kreatin (d. h. für Erwachsene ca. 1,5 bis 2 g pro Tag) wird im Körper selber aus Guanidiniumacetat hergestellt, welches seinerseits aus den und durch die (AGAT, ) vorwiegend in der Leber synthetisiert wird. Für die von Guanidiniumacetat wird das (GAMT, ), sowie eine aktivierte Form der Aminosäure , nämlich (SAM), benötigt. Letztere Reaktion (siehe untenstehendes Reaktionsschema) findet hauptsächlich in der Leber statt.Tipp: Günstiges Creatin online kaufen.
Obwohl also für die Synthese von Kreatin die Aminosäuren Arginin, Glycin und Methionin gebraucht werden, ist Kreatin selbst keine Aminosäure, sondern eine sogenannte -Verbindung mit einem zentralen Kohlenstoff, an den drei Stickstoffatome gebunden sind. Das so im Körper hergestellte Kreatin gelangt von der Leber ins Blut und von dort in die Zielorgane, z. B. Skelettmuskulatur, Herzmuskel, Gehirn, Nerven, Netzhaut des Auges etc.. Die restliche Menge an Kreatin (je nach Bedarf ca. 2-4 g Kreatin pro Tag) müssen über die Nahrung, beispielsweise mit Frischfleisch und frischem Fisch zugeführt werden. Personen, die nicht viel Fleisch und Fisch essen (vorwiegend Vegetarier und ältere Personen) weisen dementsprechend einen Kreatin-Mangel in ihrem Körper auf, der eine Supplementation mit reinstem Kreatin-Pulver sinnvoll erscheinen lässt. Synthese Kreatins aus Guanidinoacetat, katalysiert von der Guanidinoacetat-N-Methyltransferase (GAMT) Physiologische Bedeutung Vor allem für die Fitness, aber auch für Hirn- und Nervenfunktion wird Kreatin in Form von Kreatinphosphat, korrekterweise Phosphokreatin (PCr) benötigt . Phosphokreatin stellt die Phosphorylgruppe zur Verfügung, die zur Rückwandlung des bei der Kontraktion entstandenen in (ATP) genutzt wird. In ruhenden Zellen treten rund 60 % des Kreatins als Phosphokreatin (Energieträger) und 40 % als freies Kreatin (Energievorstufe) auf. Die Menge des im menschlichen Körper gespeicherten Kreatins beträgt bei einer erwachsenen Person 120 bis 150 g, rund 1,5-2 % des Totalkreatins wird pro Tag als über die Nieren mit dem Urin ausgeschieden. Die erforderliche tägliche Zufuhr beträgt etwa 2-4 g. Der Organismus bezieht etwa die Hälfte des Kreatins aus frischem Fisch und Frisch-Fleisch der täglichen Nahrung (nicht zutreffend für Wurstwaren, wo das Kreatin durch Prozessieren und Lagerung mehrheitlich zu Kreatinin abgebaut worden ist).