Proteine
Proteine gehören zu den Grundbausteinen. Sie verleihen der Zelle nicht nur Struktur, sondern sind die molekularen Maschinen, die Stoffe transportieren, pumpen, chemische Reaktionen katalysieren und Signalstoffe erkennen. Die Gesamtheit aller
Proteine in einem Lebewesen, einem Gewebe, einer Zelle oder einem Zellkompartiment, unter exakt definierten Bedingungen und zu einem bestimmten Zeitpunkt, wird als bezeichnet. Bausteine der
Proteine sind bestimmte als proteinogen, also proteinaufbauend, bezeichnete Aminosäuren, die durch zu Ketten verbunden sind. Beim handelt es sich um 21 verschiedene Aminosäuren, die 20 seit langem bekannten. Die Aminosäureketten können eine Länge von bis zu mehreren tausend Aminosäuren haben, wobei man Aminosäureketten mit einer Länge von unter ca. 100 Aminosäuren als bezeichnet und erst ab einer größeren Kettenlänge von Proteinen spricht. Die molekulare Größe eines Proteins wird in der Regel in (kDa) angegeben. Das mit ca. 3600 kDa größte bekannte menschliche Protein, besteht aus über 30.000 Aminosäuren. Die Aminosäureabfolge eines Proteins und damit sein Aufbau ist in dem jeweiligen kodiert. Das Wort Protein wurde erstmals 1839 in einer Veröffentlichung benutzt. Es wurde ihm 1838 von vorgeschlagen. Dahinter stand die falsche Idee, dass alle Proteine auf einer gemeinsamen Grundsubstanz basieren. Daraus entstand ein heftiger Streit. Bedeutung für den Organismus Proteine können im folgende, sehr unterschiedliche Funktionen haben: Verschiedene dienen dem Schutz und der Verteidigung von höheren Lebewesen: Haare/Wolle, Hörner, Nägel/Klauen, Schnäbel, Schuppen und Federn. Die bis zu 1/3 des gesamten Körperproteins ausmachen können, sind Strukturproteine der Haut, des Bindegewebes und der Knochen. Als bestimmen sie den Aufbau der und damit letztlich die Beschaffenheit der und des gesamten Körperbaus. In den Muskeln verändern und ihre Form und sorgen dadurch für Muskelkontraktion und damit für Bewegung. übernehmen , d.h. sie ermöglichen und kontrollieren sehr spezifische (bio)chemische Reaktionen in Lebewesen. Als sie die Ionenkonzentration, und damit deren sowie die von Nerven. Als Transportproteine übernehmen sie den Transport körperwichtiger Substanzen wie z. B. , das im für den zuständig ist, oder , das Eisen im Blut transportiert. In Zellmembranen befinden sich ; meist Komplexe aus mehreren Proteinen (auch Multiproteinkomplexe genannt), die Substanzen außerhalb der Zelle erkennen und binden. Dadurch ergibt sich eine Konformationsänderung, die dann als Transmembransignal im Innern der Zelle erkannt wird. Manche (meist kleinere Proteine) steuern als Vorgänge im Körper.
Werbung